Silvester-Chaos im Landkreis Esslingen: 45 Feuerwehreinsätze in einer Nacht
Paulina JüttnerSilvester-Chaos im Landkreis Esslingen: 45 Feuerwehreinsätze in einer Nacht
Silvester im Landkreis Esslingen: Feuerwehr mit Dutzenden Einsätzen
Die Feuerwehr im Landkreis Esslingen hatte an Silvester alle Hände voll zu tun: Die Feierlichkeiten führten zu Dutzenden Notrufen. Zwischen brennenden Hecken und lodernden Mülltonnen mussten die Rettungskräfte bis zum frühen Morgen insgesamt 45 Einsätze bewältigen. Die meisten Vorfälle standen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern, schwere Verletzungen gab es jedoch nicht.
Die ersten Meldungen gingen bereits am frühen 31. Dezember ein. Bis Mitternacht hatten die Einsatzkräfte bereits einen Carportbrand in Oberboihingen gelöscht – die Flammen konnten rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden, bevor sie sich ausbreiteten.
In Kirchheim unter Teck geriet eine Bushaltestelle durch umherfliegende Feuerwerkskörper in Brand. Die Feuerwehr rückte schnell an und verhinderte größere Schäden. Unterdessen bedrohte in Leinfelden-Echterdingen ein Heckenbrand eine benachbarte Garage. Die Feuerwehr konnte das Feuer eindämmen, bevor es zu Schäden kam.
Landkreisweit gingen zwölf Einsätze direkt auf Feuerwerk zurück. Fünf brennende Hecken und Sträucher wurden gemeldet, hinzu kamen 14 brennende Abfallbehälter. Insgesamt hielten 14 weitere Notrufe die Einsatzkräfte die ganze Nacht über in Atem.
Die Art der Vorfälle war bekannt: Sie entsprachen denen vergangener Silvesterfeiern, bei denen Feuerwerk erneut eine große Gefahr darstellte.
Bei keinem der Einsätze wurden Personen schwer verletzt. Die 45 Notrufe unterstrichen jedoch die Risiken von Feuerwerk während der Feierlichkeiten. Die Feuerwehr im Landkreis Esslingen blieb bis in die frühen Stunden des Neujahrstags in erhöhter Bereitschaft.






