16 March 2026, 16:36

Spargelernte 2025 in Baden-Württemberg schrumpft trotz früherer Ernte und sinkender Importe

Frische Spargelb├╝ndel auf einem Bauernmarktstand, mit einer Person und B├Ąumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Baden-W├╝rttemberg importiert weniger Spargel - Spargelernte 2025 in Baden-Württemberg schrumpft trotz früherer Ernte und sinkender Importe

Spargelernte in Baden-Württemberg sinkt 2025 um etwa zwei Prozent

In Baden-Württemberg ging die Spargelernte 2025 um rund zwei Prozent zurück und brachte 8.442 metrische Tonnen ein. Der Rückgang fiel in eine Zeit, in der lokale Landwirte früher als üblich mit der Ernte begannen und so die Abhängigkeit von Importen verringerten. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach regionalem grünem Spargel weiter an, obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch leicht sank.

Die Spargelimporte der Region gingen 2025 deutlich zurück – um 640 metrische Tonnen oder 18,3 Prozent im Vergleich zu 2024. Nur noch etwa 2.900 metrische Tonnen frischer oder gekühlter Spargel wurden eingeführt, wobei über die Hälfte (52,1 Prozent) aus Spanien stammte. Überschwemmungen und Ernteschäden in Spanien dürften eine Rolle bei den geringeren Liefermengen gespielt haben.

Die Landwirte vor Ort begannen früher mit der Ernte als in den Vorjahren, was den Bedarf an Importware senkte. Trotz der kleineren Ernte blieb das Interesse des Handels an baden-württembergischem Grünspargel hoch. Allerdings verzeichnete der Pro-Kopf-Verbrauch in der Region einen leichten Rückgang, was auf veränderte Essgewohnheiten oder Verfügbarkeit hindeutet.

Der Rückgang der Importe und die etwas geringere Ernte deuten auf ein Jahr des Wandels für den Spargelmarkt in Baden-Württemberg hin. Durch den früheren Erntestart und wetterbedingte Störungen in Spanien war die Region weniger auf ausländische Lieferungen angewiesen. Die offiziellen Handelszahlen für 2025 stehen zwar noch nicht endgültig fest, doch die Trends zeigen eine stärkere Ausrichtung auf heimischen Anbau.

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