24 May 2026, 02:29

SPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und lehnt Zusammenarbeit ab

SPD-Vizechefin Midyatli: Albig ist mit AfD-Kooperationsvorschlag völlig daneben

SPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und lehnt Zusammenarbeit ab

Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische AfD scharf angegriffen. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und lehnte jede Zusammenarbeit mit ihr kategorisch ab.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Midyatlıs Äußerungen erfolgten als Reaktion auf einen Vorschlag des ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), der eine Duldung der AfD für Minderheitsregierungen ins Spiel gebracht hatte. Sie widersprach dieser Idee entschieden und betonte, die AfD dürfe niemals als legitimer Partner behandelt werden.

Die SPD-Politikerin forderte zudem eine sofortige Prüfung, ob die AfD mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Doch sie ging noch einen Schritt weiter: Midyatlı sprach sich für ein vollständiges Verbot der Partei aus.

Als überzeugte Sozialdemokratin bekräftigte sie ihren Widerstand gegen den Einfluss der AfD. Ihre Aussagen unterstreichen die tiefen Gräben innerhalb der etablierten Parteien im Umgang mit der rechtspopulistischen Kraft.

Der Streit zeigt die anhaltenden Spannungen in der SPD beim Thema AfD. Während Midyatlı politische Deals ausschließt und stattdessen auf rechtliche Prüfungen sowie ein mögliches Verbot drängt, wird die Debatte angesichts der sich wandelnden politischen Landschaft in Deutschland weitergehen.

Quelle