Spritpreise stürzen versehentlich auf 1,81 Euro – Tankstelle macht teuren Fehler
Alida ZänkerSpritpreise stürzen versehentlich auf 1,81 Euro – Tankstelle macht teuren Fehler
An einer Shell-Tankstelle in Straubenhardt wurden am Mittwochabend versehentlich die Spritpreise drastisch gesenkt. Superbenzin kostete plötzlich nur noch 1,87 Euro pro Liter, während der Preis für E10 sogar auf 1,81 Euro fiel. Der Fehler blieb drei Stunden lang bestehen, bevor er behoben wurde.
Die ungewöhnliche Preissenkung ging auf einen Fehler im Preissystem der Tankstelle zurück. Rund 100 Autofahrer tankten in dem kurzen Zeitraum, bevor das Problem behoben wurde. Obwohl der Vorfall nur eine einzige Tankstelle betraf, zeigte er, wie schnell es zu Preisdiskrepanzen kommen kann.
Nach deutschem Recht müssen Tankstellen denselben Preis an der Haupttafel und an der Zapfsäule anzeigen. Weichen diese voneinander ab, können Kunden Beschwerde einreichen. In schweren Fällen drohen den Betreibern offizielle Verwarnungen oder sogar rechtliche Konsequenzen. Maßgeblich ist dabei der an der Zapfsäule angezeigte Preis – selbst wenn er nicht mit dem beworbenen Preis übereinstimmt.
Bundesweit sind die Spritpreise im vergangenen Jahr weitgehend stabil geblieben. Im Februar 2025 lag der Durchschnittspreis für Superbenzin bei 1,82 Euro pro Liter, fast identisch mit Februar 2026, als er bei 1,81 Euro notierte. Seit 2023 pendeln die Preise zwischen 1,75 und 1,95 Euro, wobei sie im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,2 Prozent sanken.
Der Vorfall in Straubenhardt wurde zwar schnell geklärt, erinnerte Autofahrer jedoch daran, die Preise an der Zapfsäule genau zu prüfen. Die Behörden betonen, dass Tankstellen ihre Preisangaben korrekt halten müssen, um Strafen zu vermeiden. Kunden, die Unstimmigkeiten bemerken, werden aufgefordert, diese umgehend zu melden.






