Stadtverwaltung plant Stellenstreichungen für 3,8 Millionen Euro Einsparungen
Käte KitzmannStadtverwaltung plant Stellenstreichungen für 3,8 Millionen Euro Einsparungen
Die Stadtverwaltung hat ein Sparpaket vorgeschlagen, um die geforderten Einsparungen zu erfüllen. Die Maßnahmen umfassen die Streichung von sieben Stellen sowie den Verzicht auf die Besetzung von zwölf weiteren freien Positionen. Mit diesen Schritten soll der Aufruf des Stadtrats nach zusätzlichen Einsparungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro umgesetzt werden.
Im März hatte der Stadtrat den von der Verwaltung vorgelegten Haushaltsentwurf für 2026 abgelehnt. Die Ratsmitglieder bestanden darauf, vor einer Zustimmung weitere 3,8 Millionen Euro an Einsparungen zu finden. Am Montag legte die Verwaltung nun einen Plan vor, der sich auf Personal- und Betriebskosten konzentriert.
Die vorgeschlagenen Kürzungen sehen die Streichung von sieben Stellen sowie den Verzicht auf die Neubesetzung von zwölf vakanten Positionen vor. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die geforderte Summe einzusparen.
Die CDU begrüßt die Vorschläge, kritisiert jedoch, dass sie nicht weitreichend genug seien. Die Partei moniert zudem, dass darin auch Einsparungen enthalten seien, die nicht direkt mit ihren eigenen Sparforderungen zusammenhängen. Zwar seien kleine Kürzungen hilfreich, so die CDU, doch lösten sie die tieferliegenden finanziellen Probleme der Stadt nicht.
SPD und Grüne loben zwar den Ansatz der Verwaltung, bezeichnen das Paket jedoch lediglich als ersten Schritt. Sie warnen, dass weitere Kürzungen notwendig werden könnten, und fordern eine Risikobewertung in den zuständigen Ausschüssen. Zudem äußern die Parteien Bedenken hinsichtlich des Einstellungsstoppes, der die Dienstleistungsqualität beeinträchtigen und die Handlungsfähigkeit der Stadt gefährden könnte.
Der Plan der Verwaltung sieht nun Einsparungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro vor. Er muss jedoch noch geprüft werden, wobei die politischen Parteien uneins über seinen Umfang und seine Auswirkungen sind. Weitere Beratungen werden zeigen, ob die Maßnahmen den Anforderungen des Stadtrats gerecht werden.
