19 June 2026, 00:27

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten

Zwischen CDU und SPD ist ein Streit über den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten entbrannt. Beide Parteien sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen. Doch über die konkreten Maßnahmen herrscht tiefe Uneinigkeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die SPD drängt auf entschlossenere Schritte, darunter den Einsatz größerer Polizeieinheiten. Die CDU hält diese Vorschläge jedoch für unpraktikabel und unverhältnismäßig. Die Parteisprecherin Nina Wacker kritisierte, der Antrag zeuge von „mangelndem Maß“ und gehe über das vertretbare Ausmaß hinaus.

Die CDU hat bereits angekündigt, den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form abzulehnen. Stattdessen setzt sie auf verstärkte Streifen und Aufklärungskampagnen, um das Wehr zu schützen. Gleichzeitig räumt die Partei ein, dass eine rund um die Uhr Überwachung des Gebiets nicht umsetzbar sei.

Wacker forderte die Stadtverwaltung auf, die SPD-Vorschläge zu prüfen. Sie zeigt sich zuversichtlich, dass ein realistischer Kompromiss möglich ist, der das Wehr wirksam schützt, ohne die Maßnahmen ausufern zu lassen. Die Position der CDU ist klar: Der aktuelle SPD-Antrag wird abgelehnt, doch für alternative Lösungen bleibt man gesprächsbereit. Beide Seiten eint weiterhin das gemeinsame Ziel, das historische Wupper-Wehr und seine natürliche Umgebung zu bewahren.

Quelle