17 April 2026, 10:32

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Gruppe von Menschen auf dem Flughafenboden sitzend, die ein Banner halten, auf dem "Berlin wegen Klimakrise abgesagt" steht, mit verstreuten Gegenständen und Rolltreppen im Hintergrund.

Stuttgarter Flughafen kämpft sich langsam aus der Pandemie-Krise

Flughafen Stuttgart erholt sich langsam von den Pandemie-Folgen

Die Passagierzahlen am Stuttgarter Flughafen steigen stetig an und erreichten 2023 rund 8,3 Millionen – ein Plus gegenüber 7 Millionen im Vorjahr. Dennoch kämpft der Flughafen weiterhin mit finanziellen Herausforderungen auf dem Weg zurück in die Gewinnzone.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Vor der COVID-19-Pandemie verzeichnete der Flughafen noch Rekordwerte: 2019 nutzten 12,7 Millionen Reisende den Standort, der Umsatz lag bei 300 Millionen Euro, der Gewinn bei 50,2 Millionen Euro. Doch die Pandemie ließ die Passagierzahlen einbrechen – trotz 204 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2022 blieb ein Verlust von 16,1 Millionen Euro.

Geschäftsführer Ulrich Heppe warnt, dass die aktuellen Passagierzahlen noch zu niedrig seien, um profitabel zu arbeiten. Um die Kosten zu decken, brauche es deutlich mehr als einstellige Millionenwerte bei den Reisendenzahlen. Um die Finanzen zu stabilisieren, hat der Flughafen ungenutzte Büroräume vermietet und die Energiekosten gesenkt.

Heppe rechnet mit einer schrittweisen Erholung: Bis 2030 könnten die Passagierzahlen wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen, und ab 2026 könnte der Flughafen möglicherweise wieder schwarze Zahlen schreiben. Für 2024 werden rund 9 Millionen Passagiere erwartet – ein weiterer Schritt in Richtung Stabilität.

Der Stuttgarter Flughafen passt sich weiterhin an die wieder steigende Nachfrage an. Durch Sparmaßnahmen und zusätzliche Einnahmequellen soll die finanzielle Zukunft gesichert werden. Eine vollständige Erholung auf das Niveau von 2019 wird jedoch noch Jahre dauern.

Quelle