TikTok-Influencer Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Paulina JüttnerTikTok-Influencer Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Ein beliebter TikTok-Influencer hat mit einem scharfen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er Mainz als „tote Stadt“ bezeichnet. Sai, der 925.000 Follower hat, schilderte darin seine frustrierenden Erlebnisse während einer Reise dorthin zum Fußball-Länderspiel Deutschlands gegen Finnland am Sonntag. Sein Clip mit dem Titel Nein zu Mainz sorgte schnell für gemischte Reaktionen im Netz.
Sais Probleme begannen bereits mit der Anreise. Er beschrieb die Straßen als marode und voller Umleitungen – die Fahrt verglich er mit einer Achterbahn und einem Labyrinth. In Mainz angekommen, hatte er Mühe, etwas zu essen zu finden, und landete schließlich bei einem Döner Kebap für acht Euro, der ihm laut eigener Aussage „tödliche Magenkrämpfe“ bescherte.
Doch damit nicht genug: Im Video erklärte er Mainz kurzerhand für „tot“ und fügte hinzu: „Hier gibt es nicht mal Geister.“ Sein Fazit fiel vernichtend aus: „Tote Stadt. Du hast kein Recht zu reden.“ Einige Zuschauer pflichteten ihm bei, darunter ein langjähriger Einwohner, der seine Kritik bestätigte: „Jeden Samstag waren alle Restaurants brechend voll, weil es so wenige gibt – und die Küchen machten schon um 21:30 Uhr zu“, schrieb der Kommentator.
Andere hingegen verteidigten die Stadt. Die Diskussion breitete sich in den sozialen Medien aus, wo Befürworter und Kritiker über Sais harte Worte aneinandergerieten.
Das Video hat Mainz in den Fokus gerückt: Während einige Einwohner die Schwächen der Stadt einräumen, wehren sich andere gegen die Vorwürfe. Sais Erlebnisse – von Verkehrsproblemen bis zu kulinarischen Enttäuschungen – haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen, der die Meinungen online spaltet.






