Tödlicher Unfall in Mannheim: Betrunkener Fahrer flüchtet nach Kollision mit Mercedes
Käte KitzmannTödlicher Unfall in Mannheim: Betrunkener Fahrer flüchtet nach Kollision mit Mercedes
Ein 29-jähriger Mann muss sich nach einem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht in den frühen Stunden des Dienstags in Mannheim vor mehreren Vorwürfen verantworten. Die Polizei entdeckte gegen 1 Uhr nachts einen schwer beschädigten Mercedes-Benz in der Karlsruher Straße – der Verdächtige stand in alkoholisiertem Zustand in der Nähe.
Die Beamten trafen auf das Fahrzeug, das mitten auf der Straße liegengeblieben war: Die Frontstoßstange war zerstört, die Motorhaube eingedrückt und die Bodenwanne aufgerissen. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit. Der mutmaßliche Fahrer, sichtbar betrunken, weigerte sich, den Unfallhergang zu erklären oder Angaben zum Ort des Geschehens zu machen.
Auf dem Polizeirevier lehnte er einen freiwilligen Alkoholtest ab und beleidigte die Beamten während der obligatorischen Blutalkoholuntersuchung wiederholt. Zudem verweigerte er jede Aussage und unterschrieb keine Unterlagen.
Der Vorfall steht im Zusammenhang mit einem separaten tödlichen Unfall in Gera, bei dem ein 88-jähriger Autofahrer nach der Kollision mit zwei Fußgängern – einem 75-jährigen Mann und einer 71-jährigen Frau – leicht verletzt wurde. Die beiden Fußgänger erlagen später ihren Verletzungen. Weitere Verletzte gab es im Zusammenhang mit dem Ereignis nicht.
Die Polizeidirektion Mannheim-Neckarau ermittelt nun zum genauen Hergang der Ereignisse. Dem Beschuldigten drohen Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Beleidigung von Vollstreckungsbeamten.
Der 29-Jährige bleibt wegen mehrerer Straftaten in Untersuchung, darunter das Verlassen des Unfallorts und Trunkenheit am Steuer. Die Behörden arbeiten weiterhin an der Rekonstruktion des Ablaufs, während das beschädigte Fahrzeug als Beweismittel sichergestellt bleibt.






