Trächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt wegen Wilderei
Franziska MentzelTrächtiges Reh mit Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt wegen Wilderei
Im Mai wurde ein trächtiges weibliches Reh tot mit einem Armbrustbolzen aufgefunden. Die Entdeckung machte am 27. Mai ein örtlicher Jagdpächter, der den Vorfall umgehend den Behörden meldete. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen ein und stuft den Fall als Wilderei und Tierquälerei ein.
Die Untersuchungen begannen, nachdem der Kadaver des Rehs geborgen worden war. Beamte fanden den Armbrustbolzen im Tier und konnten durch ihre Nachforschungen einen möglichen Käufer ausfindig machen. Dies führte dazu, dass das Amtsgericht Lüneburg am 25. Juni einen Durchsuchungsbefehl für eine Hausdurchsuchung erteilte.
Bei der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei eine Armbrust sowie weiteres Zubehör. Die Bewohner des Anwesens gerieten unter Tatverdacht und haben sich inzwischen anwaltlich vertreten lassen. Die Behörden werten weiterhin Beweismaterial aus, während der Fall noch nicht abgeschlossen ist.
Die mit der Tat in Verbindung stehende Armbrust wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Polizei allen verfügbaren Spuren nachgeht. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, doch der Fall wird als schwerwiegendes Vergehen nach den Tierschutz- und Jagdgesetzen behandelt.
