US-Arbeitsmarkt überrascht im Juli mit 172.000 neuen Jobs und dämpft Zinssenkungs-Hoffnungen
Alida ZänkerUS-Arbeitsmarkt überrascht im Juli mit 172.000 neuen Jobs und dämpft Zinssenkungs-Hoffnungen
Starker Jobaufschwung in den USA im Juli – Arbeitsmarkt übertrifft alle Erwartungen
Die Beschäftigung in den USA ist im Juli kräftig gewachsen und hat die Prognosen deutlich übertroffen. Unternehmen schufen 172.000 neue Stellen – fast doppelt so viele wie die erwarteten 85.000. Die Finanzmärkte reagierten prompt, da die robusten Daten die wirtschaftliche Einschätzung grundlegend veränderten.
Wie aus dem aktuellen US-Arbeitsmarktbericht hervorgeht, bleibt die Arbeitslosigkeit mit stabilen 4,3 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Die unerwartete Stärke des Arbeitsmarktes veranlasste Anleger, die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung neu zu bewerten.
Die Nachricht sorgte weltweit für Bewegungen an den Märkten. Die Ölpreise gaben nach: Die Nordsee-Sorte Brent schloss bei 93,80 Dollar pro Fass. Auch Gold verlor deutlich an Wert und fiel um 3,1 Prozent auf 4.341 Dollar pro Unze.
An den Devisenmärkten schwächte sich der Euro gegenüber dem Dollar ab und notierte bei 1,1536 Dollar. In Europa beendete der DAX den Freitag bei 24.759 Punkten – ein Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Experten hatten mit einem Anstieg auf 25.000 Punkte gerechnet, doch die starken US-Arbeitsmarktdaten drehten die Stimmung an den Märkten.
Die besser als erwartet ausgefallenen Beschäftigungszahlen dämpften vorerst die Hoffnungen auf Zinssenkungen. Rohstoffe wie Öl und Gold verbilligten sich, während der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verlor. Auch der DAX gab nach und spiegelte die zurückhaltende Haltung der Anleger nach den aktuellen US-Arbeitsmarktdaten wider.






