VSG Altglienicke holt ersten Berliner Pokal in dramatischem Finale gegen Dynamo
Franziska MentzelVSG Altglienicke holt ersten Berliner Pokal in dramatischem Finale gegen Dynamo
VSG Altglienicke krönt sich im dramatischen Finale zum Berliner Pokalsieger
Mit einem packenden 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen den BFC Dynamo sicherte sich die VSG Altglienicke den Berliner Pokal. Das Finale war bis zur letzten Minute spannend – beide Mannschaften kämpften verbissen, und der Ausgang blieb bis zum Schluss offen.
Torsten Mattuschka, Sportdirektor des Vereins, gestand, dass ihn das Spiel „fast umgebracht“ habe – die Nerven lagen blank. Der Triumph berechtigt Altglienicke nun zur Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals, des wichtigsten deutschen Pokalwettbewerbs.
Die Mannschaft von Altglienicke startete stark und dominierte die erste Halbzeit. Doch nach 90 Minuten stand es 1:1, und die Truppe musste mit zehn Mann weiterspielen. In der Verlängerung traf schließlich Jonas Nietfeld zum entscheidenden 2:1 – der Treffer besiegelte den Sieg.
Torhüter Luis Maria Zwick war der Matchwinner: Er hielt einen Elfmeter und vereitelte mit mehreren Paraden wichtige Torchancen. Trotz seiner Aufregung vor dem Anpfiff wurde er zum Helden des Abends. Nach dem Schlusspfiff bezeichnete er die Nacht als „hart, aber durch den Sieg verklärt“ – jetzt freue er sich auf die Feier mit seinen Teamkollegen.
Mattuschka lobte seine Spieler überschwänglich und betonte, sie hätten den Sieg verdient. Seine Freude währte jedoch nur kurz: Er musste die Feier frühzeitig verlassen, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Auftritt zu unterstützen. Nun hofft er auf eine attraktive Auslosung im DFB-Pokal – am liebsten gegen einen der deutschen Traditionsvereine.
Der Sieg bedeutet für Altglienicke nicht nur den ersten Berliner Pokal der Vereinsgeschichte, sondern auch die Qualifikation für den DFB-Pokal. Zwicks Paraden und Nietfelds Verlängerungstreffer machten den Unterschied in einem Spiel, das die Fans bis zum Schluss in Atem hielt. Jetzt bereitet sich der Club auf die nächste Herausforderung im wichtigsten Pokalwettbewerb Deutschlands vor.






