Wie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Fördergelder und Qualität sichert
Paulina JüttnerWie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Fördergelder und Qualität sichert
Seit 2011 setzt ein bundesweites Verzeichnis für Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten in Deutschland einheitliche Standards. Die Initiative stellt sicher, dass nur zertifizierte Fachleute Zugang zu staatlichen Fördermitteln für Bau- und Sanierungsprojekte erhalten. Dieses System soll die Vergabe von Subventionen vereinfachen und gleichzeitig ein hohes Maß an Fachkompetenz im Bereich Energieeffizienz gewährleisten.
Das "Verzeichnis Energieeffizienz-Experten" wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe ins Leben gerufen. Sein Ziel ist die Standardisierung der Qualifikationen von Fachleuten, die im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren tätig sind. Das Verzeichnis legt fest, welche Voraussetzungen für die Aufnahme von Expertinnen und Experten gelten und unter welchen Bedingungen ihre Zertifizierung verlängert wird.
Seit 2023 ist auch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) an der Initiative beteiligt und erweitert die Aufsicht auf Neubauprojekte. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) verwaltet das Verzeichnis und passt die Kriterien kontinuierlich an, um den technischen Fortschritt in der Branche widerzuspiegeln.
Von dem System profitieren Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen, da es ihnen die Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten garantiert. Nur die im Verzeichnis eingetragenen Expertinnen und Experten können staatliche Fördergelder für energieeffiziente Bau- oder Sanierungsvorhaben beantragen.
Das Verzeichnis bleibt ein zentrales Instrument, um die Qualität von Energieeffizienzprojekten in Deutschland zu sichern. Indem es den Zugang zu Fördermitteln auf zertifizierte Fachkräfte beschränkt, unterstützt es zuverlässige Sanierungen und Neubauten im ganzen Land. Die fortlaufende Einbindung der Bundesministerien und der dena sorgt dafür, dass die Standards stets aktuell und wirksam bleiben.






