22 May 2026, 22:40

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise

Linkspartei kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise

Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen

Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Bundesweit fehlen mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin, bezeichnet den Mangel als eine wachsende „soziale Bruchlinie“. Kritiker werfen der Regierung vor, mit ihren bisherigen Maßnahmen das Problem bei Weitem nicht in den Griff zu bekommen.

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Lay fordert dringendes Handeln und verlangt vom Bund, selbst großflächig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die von Wohnungsbauministerin Verena Hubertz vorgeschlagenen Schritte bezeichnete sie als völlig unzureichend, um die Dimension der Krise zu bewältigen.

Auch die Linke meldet sich zu Wort und nennt die Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen „beschämend“. Lay drängt auf ein Sofortinvestitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum zu beschleunigen. Besonders betont sie den Bedarf an mehr Sozialwohnungen, kommunalen Neubauprojekten und Genossenschaftswohnungen.

Laut Lay hat die Regierung zwar wiederholt die Freigabe von Fördermitteln für den gemeinnützigen Wohnungsbau angekündigt – doch bis heute seien diese Gelder nicht geflossen. Ohne schnelle Gegenmaßnahmen, warnt sie, werde die Wohnungslücke weiter wachsen.

Der Appell für ein großes Investitionsprogramm kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung steigt, die Wohnungsnot endlich zu lindern. Lays Forderungen zielen darauf ab, den Sozial- und Gemeinnützigen Wohnungsbau massiv auszuweiten, um die Krise abzumildern. Ohne konkrete Schritte werde sich die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot jedoch weiter verfestigen.

Quelle