10 May 2026, 22:27

Würth-Gruppe wächst 2026 mit Rekordgewinn und klarem Familienkurs

Liniendiagramm, das den Einfluss von COVID-19 auf US-Geschäfte und die Erholung zeigt, aufgeschlüsselt nach Branchen mit Erholungsmetriken.

Würth-Gruppe wächst 2026 mit Rekordgewinn und klarem Familienkurs

Die Würth-Gruppe hat starke Finanzzahlen für die ersten vier Monate des Jahres 2026 vorgelegt. Der Umsatz stieg um 3,2 Prozent, während der operative Gewinn um acht Prozent auf knapp 300 Millionen Euro kletterte. Vorstandsvorsitzender Robert Friedmann bezeichnete die Unternehmensentwicklung als klar auf Kurs für anhaltenden Erfolg.

Das familiengeführte Unternehmen hält seinen Wachstumskurs trotz globaler Herausforderungen. Eine zentrale Strategie bestand darin, die Lagerbestände auszubauen – ein Schritt, der sich bereits während der COVID-19-Pandemie als entscheidend erwies. Erst kürzlich stockte das Unternehmen seine Vorräte um weitere 100 Millionen Euro auf, sodass sich der Gesamtlagerbestand nun auf 3,6 Milliarden Euro beläuft.

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Unternehmensgründer Reinhold Würth, mittlerweile 91 Jahre alt, bleibt eine prägende Figur für die Ausrichtung des Konzerns. Seine Tochter Bettina Würth sitzt im Stiftungsrat der Aufsichtsbehörde, während die Enkel Benjamin und Sebastian Würth Führungspositionen innehaben. Eine weitere Enkelin, Maria Würth, verantwortet die Unternehmens-Kunstsammlung sowie kulturelle Projekte.

Für den Rest des Jahres 2026 rechnet die Würth-Gruppe mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Friedmanns Zuversicht speist sich aus der stetigen Expansion und der generationenübergreifenden strategischen Planung des Unternehmens.

Mit steigenden Gewinnen und gut gefüllten Lagern scheint die Würth-Gruppe für weitere Erfolge gerüstet. Die anhaltende Einbindung der Familie sorgt für Stabilität, während die Führungskräfte von einem nachhaltigen Wachstum ausgehen. Die ersten vier Monate des Jahres 2026 haben eine positive Grundstimmung für das gesamte Jahr geschaffen.

Quelle