Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China in Konstanz
Paulina JüttnerZoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China in Konstanz
Zollbeamte in Konstanz haben eine Lieferung gefälschter Sturmfeuerzeuge aus China beschlagnahmt. Die Ware im Wert von etwa 1.700 Euro war von einem bayerischen Handelsunternehmen gemeldet worden. Die Behörden schritten ein, nachdem der Verdacht aufgefallen war, dass es sich um gefälschte Zippo-Produkte handelte.
Der Fall nahm seinen Anfang, als ein bayerisches Unternehmen die Sendung beim Zollamt Konstanz-Autobahn deklarierte. Den Beamten fielen die Feuerzeuge auf, die verdächtig stark echten Zippo-Produkten glichen, was auf unautorisierte Einfuhren hindeutete. Daraufhin wurde umgehend eine Beschlagnahmeanordnung für die Grenze erlassen.
Der Markeninhaber Zippo bestätigte nach Prüfung, dass es sich um Fälschungen handelte. Das Zentrale Büro Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll unterstützte die Maßnahme und fungierte als nationale Anlaufstelle für Rechteinhaber. Die gefälschten Waren wurden anschließend von den Behörden vernichtet.
Dem Markeninhaber bleibt es vorbehalten, zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur einzuleiten. Der deutsche Zoll überwacht weiterhin bundesweit ähnliche Fälle und geht gegen sie vor, auch wenn für 2023 keine spezifischen Statistiken zu beschlagnahmten Fälschungen vorliegen.
Die beschlagnahmten Feuerzeuge wurden als Fälschungen bestätigt und in der Zwischenzeit vernichtet. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden, gefälschte Importwaren an den deutschen Grenzen zu bekämpfen. Zippo könnte noch rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der Lieferung einleiten.






