Zoll stoppt Lieferwagen mit 330 Kilogramm unversteuertem Wasserpfeifentabak auf der A5
Käte KitzmannZoll stoppt Lieferwagen mit 330 Kilogramm unversteuertem Wasserpfeifentabak auf der A5
Zollbeamte in Lörrach haben bei einer Routinekontrolle eine große Menge unversteuerten Wasserpfeifentabaks sichergestellt. Die Entdeckung erfolgte auf der Autobahn A5 in der Nähe von Hartheim, wo ein Lieferwagen mit luxemburgischem Kennzeichen zur Überprüfung angehalten wurde. In dem Fahrzeug fanden die Behörden 330 Kilogramm Tabak, der dort versteckt war.
Der Transporter war von den Beamten gestoppt worden, nachdem sie Misstrauen gegenüber der Ladung geschöpft hatten. Im Inneren entdeckten sie 55 Kartons, in denen sich jeweils sechs Dosen mit Wasserpfeifentabak befanden. Jede der auf Deutsch beschrifteten Dosen enthielt ein Kilogramm des Produkts – insgesamt also 330 Kilogramm.
Der Fahrer, ein Montenegriner, präsentierte einen Frachtbrief, laut dem der Lieferwagen 250 Kilogramm unspezifizierte Ware mit Ziel Frankreich transportierte. Doch keine der Tabakverpackungen wies die vorgeschriebenen Steuerbanderolen auf. Das Fehlen der Markierungen deutete darauf hin, dass die Ware nicht versteuert worden war.
Mittlerweile hat das Zollfahndungsamt Stuttgart den Fall übernommen. Beide Insassen des Fahrzeugs müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz verantworten. Bei ordnungsgemäßer Deklaration wären für den Tabak fast 20.000 Euro Steuern fällig geworden.
Der beschlagnahmte Tabak bleibt vorerst in behördlicher Verwahrung, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung drohen den beiden Männern Strafen wegen Steuerhinterziehung. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Zolls, den illegalen Handel mit unversteuerten Waren zu bekämpfen.






