29 March 2026, 02:35

Zoll stoppt Taxifahrgast mit 71 Kilogramm verbotener Droge Kath

Eine Person in Handschuhen hält einen Gifteschenkel, dessen dunkle grüne Blätter und gelblich-braune Rinde sichtbar sind, mit trockenen Blättern auf dem Boden dahinter.

Zoll stoppt Taxifahrgast mit 71 Kilogramm verbotener Droge Kath

Zollbeamte am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn hielten am 20. März bei einer Routinekontrolle einen Taxifahrgast an. Die Überprüfung führte zur Beschlagnahmung von etwa 71 Kilogramm mutmaßlichem Kath, einem kontrollierten Stimulans. Gegen den 29-jährigen Reisenden wurden inzwischen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

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Der Vorfall ereignete sich, als Beamte der Zollstelle Weil am Rhein-Autobahn den Fahrgast für eine Standardkontrolle auswählten. In dessen Gepäck entdeckten die Beamten Bündel mit Kath, einem pflanzlichen Stimulans, das in Deutschland nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten ist. Die Substanz, die aus den Blättern und Trieben des Kathstrauchs gewonnen wird, enthält die Wirkstoffe Cathinon und Cathin, deren Wirkung der von Amphetaminen ähnelt, jedoch schwächer ausfällt.

Dies war nicht der erste derartige Fund in der Region. Bereits Anfang des Jahres hatten Beamte des Hauptzollamts Lörrach etwa 37 Kilogramm Kath bei einem anderen Reisenden sichergestellt. Gemäß den Vorgaben wurde der Fahrgast im März-Fall nach der Bearbeitung wieder auf freien Fuß gesetzt, während das beschlagnahmte Kath vernichtet wurde.

Das Zollfahndungsamt Stuttgart, das von Freiburg aus agiert, übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Untersuchungen laufen weiterhin, obwohl das Amtsgericht Lörrach im Jahr 2024 bereits einen Strafbefehl erlassen hat. Dem Reisenden droht nun ein Bußgeld in Höhe von 6.000 Euro wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der deutschen Behörden, die Einfuhr von Kath zu unterbinden – einer Substanz, die vor allem in Teilen Ostafrikas und der Arabischen Halbinsel verbreitet ist. Da die Ermittlungen noch andauern, bleiben die Behörden wachsam und gehen weiter gegen den illegalen Import vor.

Quelle