84-Jähriger verliert 2,6 Millionen Euro durch perfiden Anlagebetrug
Paulina Jüttner84-Jähriger verliert 2,6 Millionen Euro durch perfiden Anlagebetrug
Ein 84-jähriger Mann hat bei einem raffinierten Anlagebetrug 2,6 Millionen Euro verloren. Der Schwindel zog sich über fast ein Jahr hin, während der Geschädigte sein Geld in eine gefälschte Handelsplattform investierte. Nach der Anzeige des Opfers ermitteln nun die Behörden.
Der Betrug begann im Juli 2024, als der ältere Mann große Summen auf einer Plattform anlegte, die er für seriös hielt. In den folgenden Monaten überwies er immer höhere Beträge – überzeugt von den Versprechungen hoher Renditen.
Als er später versuchte, seine angeblichen Gewinne in Höhe von über 8 Millionen Euro abzuziehen, verweigerten die Betrüger die Auszahlung. Stattdessen forderten sie exorbitante Gebühren und Steuern, bevor sie das Geld freigeben würden. Misstrauisch geworden, durchschaute das Opfer den Schwindel und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Ermittler bestätigten, dass es sich um eine betrügerische Plattform handelte. Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht, bisher gab es jedoch keine Festnahmen.
Die Anzeige des Geschädigten hat ein laufendes Polizeiverfahren ausgelöst. Die Behörden prüfen, wie die Betrüger vorgingen und ob weitere Personen auf dieselbe Masche hereingefallen sein könnten. Aktuell liegen keine umfassenden Daten zu ähnlichen Betrugsfällen in Deutschland aus diesem Zeitraum vor.






