ADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in Kleiner Ulrichstraße als Rad-Hindernis
Käte KitzmannADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in Kleiner Ulrichstraße als Rad-Hindernis
Der ADFC Halle, der lokale Fahrradverband, hat Bedenken gegen die neuen Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße geäußert. Diese stünden im Widerspruch zur städtischen Radverkehrsstrategie und beeinträchtigten die Barrierefreiheit. Gleichzeitig unterstützt die Organisation Teile der weiteren Verkehrsplanung der Stadt.
Die Kleine Ulrichstraße ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für Radfahrer:innen im Rahmen von Halles offizieller Fahrradstrategie. Der ADFC kritisiert, dass die nun installierten Schwellen diese Funktion gefährden, da sie die Fahrt für Fahrräder, Lastenräder und Anhänger erschweren. Die Initiative fordert umgehende Änderungen, darunter breitere Lücken, um allen Verkehrsteilnehmenden gerecht zu werden.
Zudem besteht der Verband darauf, dass die Hindernisse Fußgänger:innen oder Rollstuhlfahrer:innen auf den Gehwegen nicht blockieren dürfen. Trotz der Kritik an den Bodenschwellen befürwortet der ADFC die langfristigen Pläne der Stadt, den motorisierten Verkehr durch versenkbare Poller zu regulieren. Auch Maßnahmen gegen illegale Autorennen und Rasen werden begrüßt.
Um die Sicherheit zu erhöhen, schlägt der ADFC verbindliche Absprachen mit der Polizei vor, um den Verkehrsfluss zu überwachen. Dies soll in die bestehenden Sicherheitspartnerschaften im Viertel eingebunden werden.
Im Mittelpunkt der Kritik des ADFC stehen die Auswirkungen der Bodenschwellen auf Radfahrer:innen und die Barrierefreiheit. Gefordert werden Anpassungen der Gestaltung sowie eine kontinuierliche Verkehrsbeobachtung. Die weiteren Verkehrsmanagementpläne der Stadt finden jedoch die Unterstützung des Verbandes.






