16 April 2026, 10:31

Ainetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele mit scharfem politischem Witz

Buchumschlag mit einer Straßenszene in Berlin mit Gebäuden, Straßenlaternen, Menschen und einem Karren, betitelt "Berlin Museum von Julius Jacob".

Ainetters neuer Krimi entlarvt Machtspiele mit scharfem politischem Witz

Ein neuer Krimi von Wolfgang Ainetter ist erschienen – eine scharfe politische Satire verpackt in einen packenden Mordfall

Einheit, Gerechtigkeit und Rache wirft die Leserinnen und Leser mitten hinein in die gnadenlose Welt der deutschen Politik, wo ein Doppelmord bei einer prominenten Veranstaltung eine gefährliche Ermittlung auslöst.

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Die Handlung spielt im Berliner Luxushotel Adlon während des Bundespresseballs. Zwei hochrangige Politiker – ein allgemein verachteter Kanzler und ein oft übersehener Finanzminister – werden tot aufgefunden. Die Morde lösen eine Lawine aus Misstrauen aus und legen die hässliche Kehrseite von Macht, Medienmanipulation und radikalen Strömungen schonungslos offen.

Der erfahrene Ermittler André Heidergott aus Wien wird mit den Ermittlungen beauftragt. Je tiefer er gräbt, desto mehr stößt er auf ein Netz aus Täuschung, in dem niemand vertrauenswürdig ist. Der Höhepunkt des Romans reißt die Fassade der Macht weg und enthüllt die kleinlichen Rivalitäten und Heucheleien, die sich hinter verschlossenen Türen abspielen.

Ainetter, ehemaliger Journalist und hoher Beamter, schreibt mit beißendem Spott. Seine Verachtung für die Mächtigen durchzieht das Buch, besonders im ironischen Vorwort: Alle Figuren bestehen darauf, nicht zu existieren. Heraus kommt ein düster-humorvoller, zugleich beklemmender Blick darauf, wie Wahrheit in den Korridoren der Macht verdreht wird.

Erschienen im Haymon Verlag, umfasst Einheit, Gerechtigkeit und Rache 352 Seiten und kostet 14,95 Euro. Die Mischung aus Krimi und politischer Abrechnung hat bereits Aufmerksamkeit erregt – wegen ihres mutigen, kompromisslosen Stils.

Das Buch hinterlässt die Frage, welchen Preis politische Macht wirklich hat. Mit scharfem Witz und einem spannungsgeladenen Plot bietet es Unterhaltung und zugleich eine schonungslose Kritik an denen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Ainetters neuester Roman beweist: Manchmal kommt die Fiktion der Wahrheit näher, als viele denken.

Quelle