19 April 2026, 18:31

Baden-Württemberg fördert Lehrlingsausbildung in kleinen Betrieben mit bis zu 3.500 Euro

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", wahrscheinlich ein Vorschlag für die Gründung einer mechanischen Institution.

Baden-Württemberg fördert Lehrlingsausbildung in kleinen Betrieben mit bis zu 3.500 Euro

Baden-Württemberg startet neues Förderprogramm für kleine Betriebe in der Lehrlingsausbildung während der Pandemie

Mit dem Programm "Stärkung des Ausbildungsengagements REACT-EU" unterstützt das Land kleine Unternehmen, die trotz der Pandemie Auszubildende einstellen. Gefördert werden Beträge von bis zu 3.500 Euro pro Ausbildungsvertrag. Die Mittel stammen aus dem EU-Corona-Hilfspaket REACT-EU, für das rund 36 Millionen Euro bereitgestellt wurden.

Zielgruppe sind Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten, die zwischen August 2021 und August 2022 neue Ausbildungsverträge abschließen. Das Programm soll Betrieben helfen, ihre Ausbildungstätigkeit trotz der finanziellen Belastungen durch die Coronakrise fortzuführen. Die Förderung läuft im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) Baden-Württemberg und ist bis Ende des Jahres verfügbar.

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Verantwortlich für die Umsetzung ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte, die Förderung sichere Fachkräfte für kleine Unternehmen und leiste einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Erholung. Zwei weitere REACT-EU-Initiativen im Rahmen des ESF unterstützen zusätzlich Beschäftigte und Unternehmen.

REACT-EU stellt die finanzielle Grundlage für das Programm bereit und ermöglicht so direkte Hilfen für die Betriebe. Die 3.500-Euro-Förderung pro Ausbildungsvertrag soll die Last für Unternehmen mindern, die mit pandemiebedingten Herausforderungen kämpfen.

Bewerbungen sind bis Dezember 2022 möglich. Unternehmen, die in diesem Zeitraum Ausbildungsverträge abschließen, können die Förderung beantragen. Die Initiative ist Teil der umfassenden EU-Maßnahmen zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft nach den Folgen der COVID-19-Pandemie.

Quelle