20 April 2026, 04:29

Deutsche lehnen Kürzungen bei Gesundheitsleistungen deutlich ab

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Deutsche lehnen Kürzungen bei Gesundheitsleistungen deutlich ab

Eine neue Umfrage zeigt deutlichen Widerstand gegen Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen in Deutschland. Die von Insa im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte Erhebung ergab, dass die Mehrheit der Befragten zentrale Änderungen am System ablehnt. Über 1.000 Personen äußerten sich zwischen dem 26. und 27. März 2026 zu ihren Ansichten.

Die Ergebnisse belegen, dass nur wenige bereit sind, höhere persönliche Kosten zu tragen. Lediglich 8 Prozent der Befragten würden höhere Krankenkassenbeiträge akzeptieren. Ähnlich gering fiel die Zustimmung für die Wiedereinführung von Zuzahlungen bei Arztbesuchen aus – hier waren es nur 14 Prozent.

Noch weniger Befragte zeigten sich offen für Leistungsürzungen oder höhere Eigenbeteiligungen. Nur 21 Prozent könnten sich mit einem reduzierten Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung abfinden. Gleichzeitig würden 11 Prozent höhere Kosten für Medikamente und Krankenhausaufenthalte in Betracht ziehen.

Einige Vorschläge stießen auf besonders starken Widerstand. Eine klare Mehrheit von 57 Prozent lehnte die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner ab, während nur 28 Prozent dafür waren. Allerdings wären 31 Prozent bereit, auf die Überweisungspflicht für Facharztbesuche zu verzichten.

Insgesamt sprachen sich 39 Prozent der Befragten kategorisch gegen jegliche Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen aus.

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Die Ergebnisse verdeutlichen eine breite Skepsis gegenüber Veränderungen im deutschen Gesundheitssystem. Die meisten Befragten bevorzugen den Erhalt der bisherigen Leistungen statt höherer Kosten oder Leistungseinschränkungen zu akzeptieren. Die Umfrage könnte künftige politische Debatten über Reformen der Krankenversicherung beeinflussen.

Quelle