18 March 2026, 04:28

Baden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Stipendienprogramm

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Baden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Stipendienprogramm

Neues Stipendienprogramm unterstützt internationale Forscher:innen mit Einschränkungen in den USA

Ein neues Förderprogramm soll Wissenschaftler:innen aus dem Ausland unterstützen, die in den USA mit Restriktionen konfrontiert sind. Die vom Land Baden-Württemberg getragene Initiative bietet temporäre Stellen an führenden deutschen Forschungseinrichtungen an. Bis zu 14 Forscher:innen erhalten ab dem Frühjahr 2026 finanzielle Mittel und akademische Freiheit, um ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen.

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Im Frühjahr 2025 hatten sich über 20 deutsche Institute for Advanced Studies mit den wachsenden Herausforderungen für Wissenschaftler:innen in den USA befasst. Daraus entstand das Global Fellowship Program, das Teil des Förderpakets "Global Partnership in Science" ist. Dieses wurde im September 2025 von Baden-Württemberg bewilligt.

Das Programm sieht Stipendien mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren vor. Es richtet sich gezielt an Postdoktorand:innen, deren Forschungsprojekte aufgrund der aktuellen Einschränkungen in den USA gefährdet sind. Die Geförderten werden an drei renommierten Einrichtungen forschen: dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), dem Future Collegium der Universität Konstanz sowie dem College of Fellows (CoF) der Universität Tübingen.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MKW) Baden-Württemberg stellt für das Programm 3,6 Millionen Euro bereit. Dies ist Teil eines umfassenden Förderpakets in Höhe von 24 Millionen Euro, das in drei Runden vergeben wird. Ziel ist es, den Wissenschaftler:innen während ihres Aufenthalts in Deutschland unabhängige und optimale Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.

Die ersten Stipendiat:innen sollen im Frühjahr 2026 ihre Forschung aufnehmen. Sie erhalten finanzielle Unterstützung, institutionelle Rückendeckung sowie die Freiheit, ihre Projekte ohne Unterbrechung zu verfolgen. Das Programm zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit zu stärken und gleichzeitig den Herausforderungen zu begegnen, denen Forscher:innen im aktuellen akademischen Umfeld gegenüberstehen.

Quelle