18 March 2026, 08:29

Baden-Württemberg startet Initiative für sichere Schulwege zum Schulbeginn 2025

Einfahrt zu einer Schule mit einem "Schule"-Schild am Straßenrand, Fahrzeuge, ein Tor, ein Zaun, eine Namensplakette, Pflanzen, Bäume, Strommasten mit Drähten und einen bewölkten Himmel.

Baden-Württemberg startet Initiative für sichere Schulwege zum Schulbeginn 2025

Über eine Million Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg kehren am 15. September 2025 in die Schulen zurück. Mit mehr als 100.000 Erstklässlern, die erstmals den Schulweg antreten, haben die Behörden die Aktion "Sicherer Schulweg" ins Leben gerufen, um Kinder auf dem Weg zur und von der Schule besser zu schützen. Ziel der Initiative ist ein Verkehrssystem ohne Todesopfer oder schwere Verletzungen – insbesondere auf den Routen, die von Schülerinnen und Schülern genutzt werden.

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Die Kampagne "Sicherer Schulweg" ist eine gemeinsame Aktion mehrerer Ministerien, der Polizei und Verkehrssicherheitsorganisationen. Im Fokus stehen verschärfte Tempolimits in Schulnähe sowie konsequente Kontrollen gegen illegales Parken auf Gehwegen und Radwegen. Besonders in den ersten Schultagen wird die Polizei präsent sein, um für einen sicheren Start zu sorgen – vor allem für die jüngsten Kinder.

Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl appellierte an alle Verkehrsteilnehmenden, in der Nähe von Schulen besonders aufmerksam zu sein. Angesichts der früher einsetzenden Dunkelheit betonte er die Bedeutung von reflektierender Kleidung und Schulranzen, um Kinder für Autofahrer besser sichtbar zu machen.

Im Jahr 2024 registrierte die Polizei 378 Vorfälle auf Schulwegen – ein Rückgang um fast 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser Verbesserung rufen die Behörden Eltern dazu auf, den Schulweg vorab mit ihren Kindern zu üben. Empfohlen wird, nicht unbedingt die kürzeste, sondern die sicherste Route zu wählen, um mögliche Gefahren zu vermeiden.

Bisher gibt es keine genauen Angaben, wie viele Kommunen in Baden-Württemberg sich offiziell an der Initiative beteiligen oder welche konkreten Maßnahmen in den kommenden Wochen umgesetzt werden.

Die Kampagne setzt auf Unfallprävention durch strengere Kontrollen und öffentliche Aufklärung. Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder auf den Schulweg vorzubereiten, während Autofahrende in der Nähe von Schulen zu erhöhter Aufmerksamkeit gemahnt werden. Das langfristige Ziel "Vision Zero" – ein Verkehrssystem ohne Tote oder Schwerverletzte – bleibt für die Region eine zentrale Priorität.

Quelle