Brantner attackiert Regierung: "Geldverschwendung statt Investitionen in Schulen und Straßen"
Franziska MentzelBrantner attackiert Regierung: "Geldverschwendung statt Investitionen in Schulen und Straßen"
Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat die Finanzpolitik der Regierung scharf angegriffen. Sie warf den Ministern vor, Geld mit kurzfristigen Zuwendungen zu verschleudern, während dringend benötigte Infrastrukturprojekte wie Schulen, Straßen und Schienen vernachlässigt würden.
Ihre Kritik fällt in eine Phase anhaltender Debatten innerhalb der Koalition über zusätzliche Kreditaufnahmen, um die noch immer anfallenden Kosten des Iran-Konflikts zu decken. Brantner behauptet, die Regierung verfüge über mehr Mittel als frühere Regierungen, verschwende sie jedoch. Statt in langfristige Bedürfnisse zu investieren, so ihre Argumentation, würden die Verantwortlichen Gelder in "haushaltspolitische Tricksereien" umleiten, die echte Prioritäten ignorierten.
Gleichzeitig richtete sie scharfe Vorwürfe gegen Bundeskanzler Friedrich Merz: Ihm fehle sowohl der Mut als auch die Ideen, um notwendige Reformen durchzusetzen. Die Regierung, so Brantner weiter, sei durch interne Streitigkeiten gelähmt und halte an veralteten Arbeitsweisen fest, statt Veränderung voranzutreiben.
Ihre Äußerungen folgen auf einen Vorschlag des SPD-Fraktionschefs Matthias Miersch, neue Schulden für iranbezogene Ausgaben aufzunehmen. Brantner wies dies als weiteren Beleg für das Versagen der Koalition bei der sinnvollen Verwendung von Ressourcen zurück.
Die Aussagen der Grünen-Co-Vorsitzenden unterstreichen die tiefen Gräben in der Finanzpolitik. Angesichts stockender Infrastrukturvorhaben und anhaltender Schulden-Debatten wächst der Druck auf die Regierung, ihre Ausgabenentscheidungen zu rechtfertigen. Brantners Kritik deutet darauf hin, dass der Streit über finanzpolitische Prioritäten in den kommenden Monaten weiter anhalten wird.






