28 April 2026, 02:30

Wacker Chemie startet historisches Sparprogramm nach Rekordverlust 2025

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branchen, mit Abschnitten für Erholung und wirtschaftliche Erholung, begleitet von Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Wacker Chemie startet historisches Sparprogramm nach Rekordverlust 2025

Wacker Chemie kündigt größtes Sparprogramm der Unternehmensgeschichte nach schwierigem Jahr 2025 an

Nach einem enttäuschenden Geschäftsjahr 2025 hat der Chemiekonzern Wacker Chemie sein bisher umfangreichstes Kostensenkungsprogramm gestartet. Das Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von 805 Millionen Euro, verursacht durch schwache Nachfrage und hohe Energiekosten. Im Rahmen der neuen Effizienzoffensive sollen über 1.500 Arbeitsplätze abgebaut werden.

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Der Umsatz des Konzerns sank 2025 um 4 Prozent auf 5,49 Milliarden Euro. Rückgänge bei den Absatzmengen, schwache Preisentwicklungen und unausgelastete Produktionsstandorte belasteten die Bilanz. Besonders die Energiekosten in Deutschland blieben hartnäckig hoch und verschärften die Situation weiter.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) brach um 43 Prozent auf 427 Millionen Euro ein. Sonderbelastungen und Wertberichtigungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro trieben das Unternehmen in die roten Zahlen. Folglich wird für das Jahr 2025 keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

Bereits im Oktober 2025 hatte Wacker das Programm PACE gestartet, um die jährlichen Kosten um mehr als 300 Millionen Euro zu senken. Der Großteil der 1.500 Stellenstreichungen wird Mitarbeiter in Deutschland betreffen. Vorstandsvorsitzender Christian Hartel machte vor allem die schwache Nachfrage, Marktinstabilitäten und den zunehmenden Wettbewerb für die Brannenkrise verantwortlich.

Für das erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von etwa 1,35 Milliarden Euro. Das EBITDA für diesen Zeitraum wird auf 140 bis 160 Millionen Euro prognostiziert. Für das gesamte Jahr 2026 erwartet Wacker ein niedriges einstelliges Wachstum bei Umsatz und Ertrag.

Das PACE-Programm stellt eine umfassende Restrukturierungsmaßnahme dar, um die Finanzen des Konzerns zu stabilisieren. Mit den geplanten Stellenabbau- und Sparmaßnahmen strebt Wacker eine Erholung von den Verlusten des Jahres 2025 an. Die Aktionäre müssen dabei auf eine Ausschüttung verzichten, da sich die Gruppe auf die Wiederherstellung der Profitabilität konzentriert.

Quelle