Bundespolizei nimmt zwei Frauen wegen Verdachts der Zuhälterei fest – 29.000 Euro beschlagnahmt
Käte KitzmannBundespolizei nimmt zwei Frauen wegen Verdachts der Zuhälterei fest – 29.000 Euro beschlagnahmt
Die Bundespolizei hat zwei chinesische Frauen im Alter von 49 und 55 Jahren im Rahmen laufender Ermittlungen wegen Verdachts der Förderung der Prostitution festgenommen. Bei der Aktion am Mittwoch, dem 18. Dezember 2024, waren 70 Beamte im Einsatz; dabei wurden 29.000 Euro in bar sichergestellt. Beide Festgenommene befinden sich seitdem in Untersuchungshaft, während weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Die Ermittlungen begannen im Februar 2024 und richteten sich gegen drei chinesische Staatsbürger – einen 38-jährigen Mann, einen 46-jährigen Mann und eine 49-jährige Frau –, die verdächtigt werden, Prostitution gefördert zu haben. Am Mittwoch vollstreckten die Behörden zwei Haftbefehle, was zur Festnahme der beiden Frauen führte. Später wurden sie dem Ermittlungsrichter am Landgericht Heidelberg vorgeführt.
Während der Operation durchsuchten die Beamten drei Wohnungen sowie zwei Räumlichkeiten, die mutmaßlich als getarnte Prostitutionsstätten dienten. Die Razzien fanden in Karlsruhe, Mannheim und Rüsselsheim am Main statt. Während die beiden Frauen weiterhin in Haft sitzen, wurden keine weiteren Details zu möglichen zusätzlichen Verdächtigen in dem Fall bekannt gegeben.
Die Bundespolizei hat nicht bestätigt, ob über die drei ursprünglichen Verdächtigen, die bereits zu Beginn des Jahres identifiziert wurden, hinaus weitere Personen ermittelt werden. Die festgenommenen Frauen bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Behörden haben 29.000 Euro in bar beschlagnahmt, weitere Festnahmen wurden jedoch nicht bestätigt. Die Zuständigkeit für den Fall liegt bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart.






