Rechtsextreme Graffiti-Serie: 21-Jähriger unter Verdacht in sechs bayerischen Städten
Käte KitzmannRechtsextreme Graffiti-Serie: 21-Jähriger unter Verdacht in sechs bayerischen Städten
Ein 21-jähriger Mann steht unter Verdacht, in mehreren deutschen Städten eine Serie von Graffiti-Schmierereien begangen zu haben. Die Polizei geht davon aus, dass er in den vergangenen Monaten öffentlich zugängliches Eigentum mit rechtsextremen Inhalten beschmiert hat. Im Rahmen der laufenden Ermittlungen durchsuchten Beamte am Dienstag, dem 5. November 2024, seine Wohnung.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, Verteilerkästen, Telefonzellen und Wände an verschiedenen Orten mit Sprühfarbe verunstaltet zu haben. Die Behörden vermuten, dass es sich bei den Graffiti überwiegend um rechtsextreme Parolen und Symbole handelte. Die Schäden erstrecken sich auf mindestens sechs Städte, darunter Nürnberg, München, Würzburg, Augsburg, Aschaffenburg und Regensburg – die meisten davon in Bayern gelegen.
Bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten die Ermittler Beweismaterial, das nun ausgewertet wird. Lokale Polizeibehörden in Ober-, Mittel- und Unterfranken bearbeiten bereits ähnliche Fälle in der Region. Die Vorfälle folgen einem Muster rechtsextremer Vandalismusdelikte, von denen in den letzten Monaten vermehrt öffentliche Infrastruktur betroffen war.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die sichergestellten Unterlagen analysieren. Sollte der Mann angeklagt werden, drohen ihm Strafen wegen Sachbeschädigung sowie möglicherweise wegen extremistischer Straftaten. Die bayerische Polizei bleibt wachsam gegenüber weiteren Fällen politisch motivierter Zerstörungswut.






