26 June 2026, 02:24

Bundesregierung verweigert Transparenz bei Millionenausgaben für PR-Berater

Deutsche Regierung verweigert die Offenlegung der Kosten für PR-Berater

Bundesregierung verweigert Transparenz bei Millionenausgaben für PR-Berater

Die deutsche Bundesregierung steht in der Kritik, weil sie sich weigert, Details über ihre Ausgaben für externe Kommunikationsberater offenzulegen. Der linke Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch forderte Aufklärung darüber, wie viel die Ministerien und die Bundeskanzlei für Krisenkommunikation, Imageberatung und strategische Dienstleistungen ausgeben.

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Bartschs Anfrage erfolgte, nachdem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche jährlich bis zu 2,2 Millionen Euro für solche Leistungen veranschlagt hatte. Er unterstellte der Regierung, entweder eine große Anzahl von Verträgen zu verschleiern oder negative Publicity vermeiden zu wollen.

Staatssekretär im Finanzministerium Dennis Rohde (SPD) erklärte, die angeforderte Datenzusammenstellung innerhalb einer Woche sei „unmöglich“. Bartsch verurteilte diese Antwort als Beleidigung für Parlament und Steuerzahler. Zudem deutete er an, die Regierung könnte Kürzungen im Sozialbereich vertuschen, während sie gleichzeitig PR-Berater finanziert.

Die Weigerung der Regierung, die geforderten Informationen bereitzustellen, wirft weitere Fragen auf. Bartschs Kritik unterstreicht die Bedenken hinsichtlich Transparenz und des Umgangs mit öffentlichen Geldern. Der Streit bleibt vorerst ungelöst.

Quelle