11 June 2026, 12:25

DFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball vor Politik – aber nicht ohne Werte

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball vor Politik – aber nicht ohne Werte

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft die zurückhaltende Haltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in politischen Fragen bekräftigt. Er betonte, dass die Organisation zwar gesellschaftliche Themen anerkenne, ihr Hauptaugenmerk jedoch weiterhin auf dem Fußball selbst liege.

Neuendorf räumte ein, dass der Sport nicht losgelöst von der umgebenden Welt betrachtet werden könne. Der DFB stehe in regelmäßigem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Institutionen, um die Rahmenbedingungen während des Turniers zu beobachten.

Gleichzeitig argumentierte er, dass der Verband nicht auf jede politische Äußerung oder tagesaktuelle Entwicklung reagieren solle. Stattdessen werde sich der DFB auf seine Kernwerte konzentrieren – etwa Freiheit, Demokratie, Respekt und Inklusion.

Der DFB-Präsident bezog klar Stellung gegen spaltendes Verhalten. Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus hätten im Fußball keinen Platz, unterstrich er und hob die verbindende Rolle des Sports hervor.

Während der Weltmeisterschaft wird der DFB seinen Fokus zwar primär auf das sportliche Geschehen richten, dabei aber den politischen Kontext großer Veranstaltungen nicht ausblenden. Die Prinzipien von Toleranz und Vielfalt werden sein Handeln leiten. Der Verband bleibt im Dialog mit den zuständigen Behörden zu relevanten Themen.

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