Drei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Paulina JüttnerDrei dramatische Wanderunfälle halten Freiburger Bergretter in Atem
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein arbeitsreiches Wochenende nach mehreren Wanderunfällen in der Nähe der Stadt
Innerhalb von zwei Tagen rückten Freiwillige zu drei separaten Einsätzen aus, bei denen verletzte Wanderer in schwierigem Gelände gerettet werden mussten.
Der erste Alarm ging am Samstag, dem 25. April, bei der Bergwacht Notschrei ein: Ein Wanderer war auf dem Schauinsland gestürzt und hatte sich bei dem Sturz Verletzungen zugezogen, die später zu gesundheitlichen Komplikationen führten. Die Rettungskräfte leisteten Erste Hilfe, bevor sie die verletzte Person in Sicherheit brachten.
Am Sonntagmittag rutschte ein 65-jähriger Mann in der Nähe eines Spielplatzes am Schlossberg aus. Das Freiburger Bergrettungsteam erreichte die Unfallstelle, stabilisierte den Verletzten und transportierte ihn auf einer Vakuummatratze zum Kanonenplatz, von wo aus er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung abtransportiert wurde.
Noch am selben Tag ereignete sich ein weiterer Unfall an den Gfällfelsen bei Oberried. Eine Wanderin verlor den Halt und rutschte mehrere Meter einen steilen Hang hinab. Die Retter versorgten sie medizinisch, bevor ein Helikopter angefordert wurde, um sie aus dem unwegsamen Gelände zu bergen. Der Einsatz in Oberried zog sich über Stunden hin und erforderte den Einsatz zahlreicher Helfer.
Alle drei Vorfälle erforderten abgestimmte Aktionen der Bergrettungskräfte, darunter Bodenteams und Hubschrauberunterstützung. Die verletzten Wanderer wurden nach der Erstversorgung unter schwierigen Bedingungen in medizinische Behandlung gebracht.






