21 March 2026, 00:41

Drei kirchliche Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzsicherheit bis 2030

Altes Dokument mit dem Titel "St. Erasmus Kirche" unterzeichnet von der deutschen Regierung, mit einer Zeichnung einer Kirche mit Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Drei kirchliche Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzsicherheit bis 2030

Drei konfessionell getragene Hochschulen in Ludwigsburg und Freiburg erhalten bis mindestens 2030 eine stabile Finanzierung. Das Land Baden-Württemberg und die regionalen Kirchen unterzeichneten am 30. Juli 2025 eine neue Vereinbarung, um ihre Zukunft zu sichern. Gemeinsam bieten diese Einrichtungen 4.000 Studierenden in 18 Studiengängen der Sozialen Arbeit, Gesundheit, Pflege und Pädagogik eine Ausbildung.

Die Finanzierungsvereinbarung folgt dem Hochschulfinanzierungsvertrag III, der im April 2025 zwischen dem Land und seinen Hochschulen geschlossen wurde. Dieses frühere Abkommen sicherte bereits die finanzielle Planungssicherheit für staatliche Universitäten und medizinische Fakultäten. Nach den neuen Regelungen steigen die Landeszuschüsse für die drei kirchlichen Hochschulen ab 2027 jährlich um 3,5 Prozent.

Die Vereinbarung umfasst die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg. Die regionalen Kirchen haben zudem zugesagt, die Finanzierung aller geförderten Studienplätze bis 2030 aufrechtzuerhalten. Damit ist die Fortführung der bestehenden Studienangebote in den sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Bereichen gesichert.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte die Bedeutung des Vertrags für die akademische Qualität. Sie hob hervor, dass damit hohe Standards in der Ausbildung für Soziale Arbeit, Gesundheit, Pflege und Lehramt gewahrt bleiben. Die Studiengänge der Hochschulen stehen weiterhin allen Studierenden offen – unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit.

Neben diesen drei Einrichtungen bieten auch andere landesfinanzierte Hochschulen in Baden-Württemberg – wie die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart, die Hochschule Esslingen und verschiedene weitere Hochschulen für angewandte Wissenschaften – vergleichbare Studiengänge in Sozialer Arbeit und Gesundheitswissenschaften an.

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Die Vereinbarung schafft langfristige Planungssicherheit für die drei konfessionellen Hochschulen. Ihre 18 Studiengänge können ohne Unterbrechung fortgeführt werden und kommen damit 4.000 Studierenden zugute. Die Mittel fließen zudem in faire Arbeitsbedingungen, die Förderung von Vielfalt und den Klimaschutz an den Einrichtungen.

Quelle