13 March 2026, 22:37

Freiburger Klinikum nutzt KI für schnellere Diagnosen und Studienrekrutierung

Ein Venn-Diagramm mit drei miteinander verbundenen Kreisen, die mit 'Bewertung', 'Evidenzbasierte Behandlung' und 'Medizinische Dienstleistungen' beschriftet sind, jeweils mit ihren Zwecken und Interaktionen.

Freiburger Klinikum nutzt KI für schnellere Diagnosen und Studienrekrutierung

Universitätsklinikum Freiburg setzt KI-System zur effizienteren Auswertung medizinischer Unterlagen ein

Das Universitätsklinikum Freiburg hat ein KI-gestütztes System eingeführt, um die Analyse medizinischer Dokumente zu beschleunigen. Die Technologie, die nun durchgehend im Einsatz ist, unterstützt Fachärzte dabei, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und geeignete Patienten für klinische Studien zu identifizieren. Vorreiter war die Augenklinik, doch auch andere Abteilungen haben das Tool zügig übernommen.

Das KI-Sprachmodell durchsucht medizinische Berichte automatisch und reduziert so den Aufwand für manuelle Kontrollen. Es markiert mögliche Nachbehandlungsprobleme und ermöglicht eine schnellere Qualitätssicherung. Zudem nutzen Ärzte das System, um Patienten zu ermitteln, die für klinische Studien infrage kommen – und können diese gezielt ansprechen.

Sämtliche Daten bleiben innerhalb des Klinikums, sodass die Patientendaten geschützt sind. Die Finanzierung des Systems erfolgte durch eine Spende des Fördervereins der Augenklinik Freiburg. Seit der jüngsten Einführung arbeiten bereits mehrere Fachabteilungen mit der KI, die seit dem 12. März 2026 durchgehend im Dauerbetrieb läuft.

Mittlerweile ist das KI-System fester Bestandteil des täglichen Arbeitsablaufs am Universitätsklinikum Freiburg. Es beschleunigt die Dokumentenprüfung, verbessert die Patientenüberwachung und unterstützt die Rekrutierung für klinische Studien. Der Datenschutz hat dabei höchste Priorität – alle Verarbeitungsprozesse finden vor Ort statt.

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