Fußgängerzone Wolfenbüttel: Chaos durch Radfahrer, E-Scooter und Lieferverkehr
Franziska MentzelFußgängerzone Wolfenbüttel: Chaos durch Radfahrer, E-Scooter und Lieferverkehr
Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat auf die wachsende Zahl von Verkehrsverstößen in der Wolfenbütteler Fußgängerzone hingewiesen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachteten demnach immer häufiger die geltenden Regeln und gefährdeten so Fußgänger. Die Initiative fordert nun konsequentere Maßnahmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
In einer aktuellen Pressemitteilung betonte die IWW die zunehmende Problematik von Regelverstößen im Fußgängerbereich. Die Organisation rief die lokalen Behörden und die Polizei dazu auf, wirksame Schritte einzuleiten – etwa durch Aufklärungskampagnen und strengere Kontrollen.
Das Polizeikommissariat Wolfenbüttel reagierte mit der Ankündigung, ab nächster Woche die Streifenpräsenz und Sichtbarkeit in der Zone zu verstärken. Parallel arbeitet die Stadt an einer Überarbeitung der Verkehrsregeln, um Lieferzeiten und erlaubte Radfahrzeiten besser aufeinander abzustimmen.
Die Stadtverwaltung unterstützt zwar die Polizeimaßnahmen, wird selbst jedoch keine Verkehrsregeln durchsetzen – mit Verweis auf fehlende Zuständigkeiten. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis halte man derzeit nicht für erforderlich.
Die Polizei wird ihre Präsenz in der Fußgängerzone erhöhen, während gleichzeitig neue Verkehrsregelungen ausgearbeitet werden, um Liefer- und Radfahrzeiten besser zu koordinieren. Ziel der Maßnahmen ist es, Verstöße zu reduzieren und die Sicherheit für Fußgänger zu verbessern.






