23 March 2026, 02:29

Grenzbeamte decken mutmaßliche Urkundenfälschung bei Zugkontrolle auf

Alter russischer Pass mit einem Zugbild, gedruckten Zahlen und Text, der den Status angibt.

Grenzbeamte decken mutmaßliche Urkundenfälschung bei Zugkontrolle auf

Eine 27-jährige Kongolesin wurde bei einer Routinekontrolle in einem Grenzübergangszug aus Frankreich von deutschen Behörden angehalten. Die Überprüfung fand am 17. Juni am Bahnhof Kehl statt, wo Beamte Unstimmigkeiten in ihren Reisedokumenten feststellten.

Die Frau legte einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis vor. Bei einer näheren Prüfung ihres Handys stießen die Beamten auf einen Antrag auf Verlängerung der Erlaubnis mit einem auffälligen Gültigkeitsdatum. Die Behörden gingen davon aus, dass das Dokument gefälscht worden war.

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Wegen der Diskrepanzen leiteten die Beamten die üblichen Verfahren bei Verdacht auf Urkundenfälschung und unerlaubte Grenzüberschreitung ein. Dazu gehörten die Überprüfung ihrer Identität, die vorläufige Sicherstellung sowie die Benachrichtigung der Ausländerbehörde. Nach Abschluss der notwendigen Kontrollen wurde sie nach Frankreich zurückgeschickt.

Die deutsche Grenzpolizei geht in solchen Fällen in der Regel nach den Vorgaben des Aufenthaltsgesetzes vor und arbeitet dabei mit Bundes- und Landesbehörden zusammen. Durch den Datenaustausch zwischen den Behörden wird sichergestellt, dass die Einwanderungsbestimmungen vor einer Abschiebung oder Einreiseverweigerung eingehalten werden.

Nach Abschluss der Ermittlungen wurde die Frau nach Frankreich zurückgeführt. Deutsche Beamte bestätigten, dass alle nach dem Aufenthaltsrecht erforderlichen Schritte eingehalten wurden. Der Fall unterstreicht die laufenden Kontrollmaßnahmen gegen gefälschte Dokumente im grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

Quelle