Karin Kneissl löst mit Hitler-Äußerungen und prorussischen Auftritten Empörung aus
Paulina JüttnerKarin Kneissl löst mit Hitler-Äußerungen und prorussischen Auftritten Empörung aus
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat mit jüngsten umstrittenen Äußerungen für Kritik gesorgt. In Interviews bezeichnete sie Adolf Hitler als einen „typischen Österreicher“ und einen „Hochstapler“. Ihre Aussagen verbreiten sich rasant über soziale Medien.
Kneissl bekleidete einst eine einflussreiche Position in der österreichischen Politik. H.C. Strache lobte sie einst als die „neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“. Bekannt war sie für ihren diplomatischen Hintergrund und den Anspruch, sieben Sprachen zu beherrschen.
Mittlerweile tritt sie regelmäßig bei Berlin 24/7 auf, einem Sender mit Verbindungen zur prorussischen Propaganda. Ihre Interviews gehen häufig viral. Manche Quellen bezeichnen ihre Biografie zudem als „höchst kreativ“.
Ihre Sympathien für Wladimir Putin sind bereits früher aufgefallen. Ausschnitte ihrer Gespräche werden massenhaft geteilt, wobei ihre Authentizität und der volle Kontext selten hinterfragt werden.
Kneissls jüngste Aussagen haben eine Debatte ausgelöst. Sie bleibt eine prägende Figur in Medienkreisen mit prorussischer Ausrichtung. Ihre politische Vergangenheit und ihre aktuelle öffentliche Präsenz sorgen weiterhin für Aufmerksamkeit.
