KI revolutioniert den Industrievertrieb – ohne bewährte Methoden zu opfern
Alida ZänkerKI revolutioniert den Industrievertrieb – ohne bewährte Methoden zu opfern
Der Industrievertrieb verändert sich – aber nicht durch den Verzicht auf bewährte Methoden. Die JMVision GmbH hat ein System entwickelt, das klassische Vertriebsprinzipien mit künstlicher Intelligenz verbindet. Ihr Ansatz hilft traditionellen Unternehmen, sich zu digitalisieren, ohne ihre etablierten Arbeitsweisen über Bord zu werfen.
Jahrzehntelang basierte der Industrievertrieb auf persönlichen Beziehungen und Vertrauen. Millionen-Deals hängen oft von langjährigen Partnerschaften, technischem Know-how und individueller Beratung ab. Doch während Deutschlands 1,66 Millionen B2B-Unternehmen zunehmend auf KI setzen, tun sich viele schwer damit, neue Tools zu integrieren, ohne das Bewährte zu verlieren.
Marwin Gfrörer und Jan Kleinmann, die Gründer der JMVision GmbH, haben mit dem Decision-Maker Sales System eine Lösung entwickelt. Mithilfe von KI identifiziert das System entscheidende Ansprechpartner und passt die Kontaktaufnahme individuell an. Es ersetzt nicht den klassischen Vertrieb – es optimiert ihn. Statt eine Revolution zu erzwingen, setzt das Unternehmen auf schrittweise Weiterentwicklung.
Ein Spezialmaschinenhersteller, der früher ausschließlich auf Mundpropaganda setzte, erhält nun monatlich ein bis zwei qualifizierte Leads über das System von JMVision. Das Tool fügt sich nahtlos in bestehende Abläufe ein und beweist: Digitalisierung bedeutet nicht, bewährte Methoden aufzugeben. Besonders konservative Industrieunternehmen profitieren von dieser Balance zwischen Innovation und Vertrautem.
Das Modell von JMVision zeigt, dass KI und traditioneller Vertrieb Hand in Hand arbeiten können. Unternehmen müssen sich nicht zwischen klassischen Kundenbeziehungen und moderner Technologie entscheiden. Der Erfolg des Systems deutet darauf hin, dass die Zukunft des Industrievertriebs in der klugen Verbindung beider Ansätze liegt.






