20 March 2026, 20:58

Luxemburger zahlt 124.000 Euro Strafe für unangemeldeten Ferrari-Einfuhr

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Luxemburger zahlt 124.000 Euro Strafe für unangemeldeten Ferrari-Einfuhr

Ein 60-jähriger Mann aus Luxemburg ist mit einer Strafe von über 124.000 Euro belegt worden, weil er einen nicht angemeldeten Ferrari nach Deutschland gebracht hatte. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Zollkontrolle in Konstanz. Die Behörden deckten zudem mehrere Fälle nicht deklarierter Fahrzeugimporte in der Region auf.

Der Fall nahm Anfang September am Zollamt Konstanz-Paradiesertor seinen Lauf. Der Mann fuhr einen in der Schweiz zugelassenen Ferrari im Wert von etwa 207.000 Euro. Da das Fahrzeug über keine gültige EU-Zulassung verfügte, verhängten die Beamten ein Bußgeld in Höhe von rund 124.000 Euro. Der Fahrer beglich die Strafe sowie die Einfuhrabgaben sofort und setzte seine Fahrt fort.

Zwischen Januar und Juni 2025 stellten Zollbeamte im Landkreis Singen 26 Fahrzeuge mit Nicht-EU-Kennzeichen fest. Diese Fälle führten zu Einfuhrabgaben in Höhe von insgesamt etwa 71.500 Euro. Zudem wurden 38 weitere Fahrzeuge ohne Nachweis über die Entrichtung der Abgaben entdeckt, was zusätzliche Zahlungen von über 165.000 Euro nach sich zog.

Nach dem Ferrari-Vorfall wurde gegen den Luxemburger ein steuerstrafrechtliches Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an, doch weitere Details zur Identität des Mannes oder mögliche weitere Verstöße wurden nicht bekannt gegeben.

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Die Strafe unterstreicht die strengen Zollvorschriften bei der Einfuhr von Fahrzeugen. Die deutschen Behörden überwachen Nicht-EU-Zulassungen weiterhin genau. Mit weiteren intensiven Kontrollen in der Region ist zu rechnen.

Quelle