Neues Medizinisches Versorgungszentrum soll 2026 Ärztemangel in Villingen-Schwenningen lindern
Paulina JüttnerNeues Medizinisches Versorgungszentrum soll 2026 Ärztemangel in Villingen-Schwenningen lindern
Neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) soll 2026 in Villingen-Schwenningen eröffnen
Bis Anfang 2026 soll in Villingen-Schwenningen ein neues Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) seine Türen öffnen. Die Einrichtung soll die zunehmende Ärzteknappheit in der Region lindern – insbesondere bei Haus- und Kinderärzten. Bürgermeister Jürgen Roth betont die dringende Notwendigkeit einer besseren medizinischen Versorgung, da die Region derzeit als unterversorgt gilt.
Das Projekt hat bereits wichtige Hürden genommen: Der zuständige Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KV) hat grünes Licht gegeben. Das MVZ wird im Erdgeschoss des Central Hotels in der Nähe des Schwenninger Muslenplatzes untergebracht sein. Die Räumlichkeiten sind vom Eigentümer Ronan Doran angemietet, und die Umbauarbeiten laufen bereits.
Die hinter dem Zentrum stehende Genossenschaft Regiomedes eG hat für den Start drei Ärztinnen und Ärzte gewonnen: Dr. Alexander Regge, Dr. Jasmin Mujadzic und Dr. Özdem Baumeister-Özkan. Ihre Verpflichtung folgt auf die hohe Patientennachfrage in einem weiteren MVZ, das im Januar eröffnet wurde und die Versorgungslücke zwar teilweise verringert hat, aber weiterhin Verstärkung benötigt.
Das neue Zentrum soll eine umfassende medizinische Grundversorgung vor Ort bieten. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, der Vollbetrieb kurz darauf aufgenommen werden. Mit einem aktuellen Landarztquotienten von 89,8 wird der Bedarf an zusätzlichem medizinischem Personal deutlich – die Eröffnung des MVZ ist daher ein wichtiger Schritt für die Bevölkerung.
Wenn das Zentrum Anfang 2026 seinen Betrieb aufnimmt, wird es dringend benötigte medizinische Leistungen anbieten. Mit drei bereits feststehenden Ärztinnen und Ärzten sowie laufenden Umbauarbeiten ist das MVZ auf einem guten Weg, die Gesundheitsversorgung in Villingen-Schwenningen zu verbessern. Das Projekt ist Teil umfassender Bemühungen, die durch den anhaltenden Ärztemangel entstandenen Lücken zu schließen.






