20 March 2026, 16:32

Mannheim setzt 459.410 Euro ESF+-Förderung für faire Arbeitsmarktchancen ein

Balkendiagramm, das den Geschlechterunterschied in der Förderung von Geldern und Zuschüssen nach Geschlecht in 2020-2021 zeigt, mit normalisiertem Haushaltsjahr, unterteilt in Abschnitte für Gelder und Zuschüsse mit prozentualer Aufschlüsselung.

Mannheim setzt 459.410 Euro ESF+-Förderung für faire Arbeitsmarktchancen ein

Mannheim aktualisiert regionale Arbeitsmarktstrategie für Förderperiode 2027 – unterstützt mit 459.410 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+)

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Mannheim hat seine regionale Arbeitsmarktstrategie für die Förderperiode bis 2027 überarbeitet und erhält dafür 459.410 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+). Der aktualisierte Plan legt den Fokus auf Querschnittsthemen wie Gleichstellung der Geschlechter, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit. Lokale Verantwortliche bezeichnen den ESF+ als zentrales Instrument, um soziale und wirtschaftliche Herausforderungen in der Mannheimer Arbeitswelt zu bewältigen.

Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) hat zum Ziel, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken. Seine Fördermittel fließen in Maßnahmen zur Beschäftigungsfähigkeit, beruflichen Bildung und sozialen Eingliederung – insbesondere für Menschen, die von Armut oder Ausgrenzung bedroht sind. In Mannheim wird das Programm gezielt Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen, um ihnen den Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erleichtern.

Die ESF-Arbeitsgruppe Mannheim hat nun die Arbeitsmarktstrategie der Stadt für 2027 finalisiert. Zu den zentralen Zielen gehören die Verhinderung von vorzeitigem Schulabbruch sowie die Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten. Bildungsinstitutionen und Arbeitsvermittlungsstellen können beim Managementteam der ESF-Arbeitsgruppe nähere Informationen zur Ausschreibung und zur Strategie anfordern.

Lokale Politiker begrüßen die Initiative. Thorsten Riehle, Mannheims Bürgermeister für Wirtschaft und Soziales, bezeichnete den ESF+ als "Grundpfeiler für soziale Teilhabe in Bildung und Beschäftigung". Christiane Ram, Leiterin des Amts für Wirtschaft und Strukturentwicklung, lobte das Programm als "erfolgreiches Modell, um die Zusammenarbeit bei drängenden Arbeitsmarktfragen zu stärken".

Die 459.410 Euro, die Mannheim für 2027 erhält, stammen aus dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Bisher ist keine andere Stadt oder Region im Land für denselben Zeitraum mit vergleichbaren oder höheren ESF+-Mitteln bestätigt worden.

Die überarbeitete Strategie wird die Arbeitsmarktpolitik Mannheims bis 2027 prägen. Mit dem Schwerpunkt auf Gleichstellung, beruflicher Bildung und sozialer Inklusion soll die ESF+-Förderung besonders benachteiligten Gruppen zugutekommen. Der Ansatz der Stadt steht im Einklang mit den europäischen Zielen, Armut zu verringern und die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu verbessern.

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