Mehringplatz bleibt Problemkiez – trotz Millioneninvestitionen und neuer Kiezbetreuung
Paulina JüttnerMehringplatz bleibt Problemkiez – trotz Millioneninvestitionen und neuer Kiezbetreuung
Mehringplatz in Berlin – ein „Problemkiez“ mit ungebrochener Schieflage
Seit langem gilt der Mehringplatz in Berlin als sogenannter „Problemkiez“ – geprägt von Armut, Vermüllung und gewalttätiger Kriminalität. Trotz Investitionen von über 7 Millionen Euro in Sanierungsmaßnahmen bis 2022 berichten Anwohner:innen jedoch von kaum sichtbaren Verbesserungen der Lebensbedingungen vor Ort.
Die Schwierigkeiten des Viertels bestehen fort, obwohl beträchtliche Mittel geflossen sind. Erst 2023 wurde eine feste Kiezbetreuung eingeführt, um die anhaltenden Probleme anzugehen. Weitere Fördergelder stehen über den Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ zur Verfügung.
Eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des Mehringplatzes wird von Uwe Rada und Rainer Rutz moderiert. Zu den Teilnehmenden zählen Markus Liske, Autor, Journalist und lokaler Bewohner, der den Revolutionären Anwohner:innenrat mitgegründet hat. Ebenfalls mit dabei sind Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, sowie Sevim Aydın, wohnungspolitische Sprecherin der SPD.
Ziel der Veranstaltung ist es, Lösungsansätze für die hartnäckigen Herausforderungen des Kiezes zu erarbeiten. Die Debatte bringt politische Schlüsselakteure und Stimmen aus der Nachbarschaft zusammen. Trotz früherer Fördermittel und Bemühungen bleibt die Zukunft des Mehringplatzes ein drängendes Thema.






