Merz fordert bessere Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa
Käte KitzmannMerz fordert bessere Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Stärkung der Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa gefordert. Der Vorstoß erfolgte nach Gesprächen mit polnischen und tschechischen Regierungsvertretern.
Das Thema Bahnausbau gewann an Fahrt, nachdem sowohl die polnische als auch die tschechische Regierung ihre Bedenken gegenüber Merz geäußert hatten. Später bezeichnete er bessere Schienenverbindungen als ein "wichtiges strategisches Interesse" Deutschlands, insbesondere mit Polen und Tschechien.
Weitere Beratungen zu diesem Thema sollen nun in den anstehenden Kabinettssitzungen stattfinden. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Ausbau der Infrastruktur, um Handel und Reiseverkehr zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn zu fördern.
Unabhängig davon führte Scholz Gespräche mit Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer. Bei dem Treffen ging es vor allem um die wirtschaftliche Entwicklung der Region, konkrete Beschlüsse wurden jedoch nicht gefasst.
Die Bundesregierung wird sich nun in den Kabinettssitzungen eingehender mit den geplanten Bahnmodernisierungen befassen. Falls die Pläne genehmigt werden, könnten sie den grenzüberschreitenden Transport und Handel verbessern. Vertreter Deutschlands, Polens und Tschechiens werden die Gespräche voraussichtlich in den kommenden Monaten fortsetzen.






