Merz und Macron beenden deutsch-französisches Kampfflugzeug-Projekt nach jahrelangen Streitigkeiten
Paulina JüttnerMerz und Macron beenden deutsch-französisches Kampfflugzeug-Projekt nach jahrelangen Streitigkeiten
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Entscheidung verteidigt, das deutsch-französische Projekt für ein Kampfflugzeug der sechsten Generation zu beenden. Gemeinsam mit Präsident Macron setzte er vergangenen Freitag nach wiederholten gescheiterten Versuchen, eine gemeinsame Linie zu finden, dem Vorhaben ein Ende.
Merz und Macron führten intensive Gespräche mit den beteiligten Unternehmen. Ein Vermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die Differenzen beizulegen, doch die Parteien konnten sich nicht auf das weitere Vorgehen beim gemeinsamen Kampfflugzeug einigen.
Die beiden Staatschefs beschlossen schließlich, das Projekt aufzugeben. Damit wird eine langjährige Blockade zwischen den Ländern und ihren Industriepartnern durchbrochen. Trotz des Rückschlags bleibt der Kern des Future Combat Air System (FCAS) aktiv. Beide Staaten bekräftigten ihre Bereitschaft, die Verteidigungskooperation weiter auszubauen.
Die Einstellung des Kampfflugzeugprogramms ebnet den Weg für neue Ansätze in der Entwicklung von Kampfflugzeugen. Deutschland und Frankreich werden weiterhin gemeinsam an Verteidigungsinitiativen arbeiten und so Fortschritte im Rahmen des FCAS sicherstellen.






