26 June 2026, 06:22

Mike Amiri bricht mit seiner L.A.-Nostalgie – Pariser Show wird persönlich und düster

Amiri Frühling 2027: Bauchschau

Mike Amiri bricht mit seiner L.A.-Nostalgie – Pariser Show wird persönlich und düster

Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion – und markierte damit einen Bruch mit seiner sonst so sonnendurchfluteten, nostalgischen Vision von Los Angeles. Diesmal tauchte er in die raue, rebellischere Seite der Stadt ein. Seine Eltern, als iranische Einwanderer in die USA gekommen, besuchten erstmals die Paris Fashion Week, um seine Show live mitzuerleben.

Die geschlechterübergreifende Präsentation eröffnete ein schlichtes, schiefergraues Anzug-Ensemble – eine deutliche Hommage an American Gigolo. Amiri führte zudem patchworkverarbeitetes Leder und mit Satin bestickte Jacken ein, inspiriert von Ryan Goslings Figur in Drive. Seine Entwürfe zeigten präzisere Schnitte: Weg von lässig drapierten Jacken, hin zu strukturierten Schultern und hoch taillierten, gebügelten Hosen.

Schillernde Stoffe verleihen der Kollektion eine Prise Glamour. Neben der Mode stellte Amiri auch seine erste Schmucklinie vor – feines Juwelierhandwerk. Während der Show teilte er scherzhaft seine Stilphilosophie: „Warum nicht einfach ein bisschen sexy sein?“ – eine Anspielung auf offen getragene Hemden.

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Sein Vater, eine prägende Figur für sein Schaffen, hatte noch nie eine seiner Pariser Shows gesehen. Nach dem Finale umarmte Amiri seine Eltern auf der Bühne, sichtbar gerührt von diesem Moment.

Die Kollektion zeigte eine düstere, ausgereiftere Interpretation von Amiris Markenhandschrift. Die Anwesenheit seiner Eltern verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note, während die Einführung der Schmucklinie einen weiteren Schritt in der kreativen Entwicklung seiner Marke markiert.

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