11 June 2026, 14:34

Niedersachsen feiert Rekord bei CO₂-Reduktion und Ökostrom-Ausbau

Niedersachsen meldet neuen Rekord bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen

Niedersachsen feiert Rekord bei CO₂-Reduktion und Ökostrom-Ausbau

Niedersachsen erreicht neuen Meilenstein im Klimaschutz

2023 sind die energiebedingten CO₂-Emissionen Niedersachsens auf den Rekordtiefstand von 51,6 Millionen Tonnen gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einer Reduzierung um 32,9 Prozent seit 1990.

Auch beim Ausbau erneuerbarer Energien verzeichnet das Land deutliche Fortschritte: Die Genehmigungen für Windkraftanlagen erreichten Höchstwerte, während die Photovoltaik-Kapazität auf etwa 10,5 Gigawatt angewachsen ist. Niedersachsen strebt an, bis 2025 den gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken.

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Umweltminister Christian Meyer warnte jedoch vor möglichen Kursänderungen in der Bundespolitik. Er sprach sich gegen eine Verlangsamung des Klimaschutzes aus und kritisierte Vorhaben wie die geplante „Redispatch-Reserve“-Regelung sowie Anpassungen bei der Wärmeplanung und dem Gebäudeenergiegesetz. Gleichzeitig hob Meyer die Arbeit des neu gegründeten Niedersächsischen Klimarats hervor, der die Fortschritte vorantreibt.

Ein weiterer Impuls könnte vom SALCOS-Projekt der Salzgitter AG ausgehen. Nach vollständiger Umsetzung könnten dadurch jährlich rund 7,6 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden.

Am Mittwoch veröffentlichte der Landesrechnungshof einen Bericht, in dem er strengere Klimaschutzmaßnahmen forderte. Die jüngsten Emissionsrückgänge wurden darin jedoch nicht berücksichtigt, da die zugrundeliegenden Daten nur bis 2022 reichen.

Niedersachsen treibt seine ehrgeizigen Klimaziele weiter voran. Der Ausbau erneuerbarer Energien und die sinkenden Emissionen zeigen klare Erfolge. Dennoch warnen Verantwortliche, dass politische Weichenstellungen auf Bundesebene künftige Investitionen beeinträchtigen könnten.

Quelle