26 April 2026, 12:43

Pfeffenhausen wird zum Hotspot der Wasserstoffforschung mit Millionenförderung

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Pfeffenhausen wird zum Hotspot der Wasserstoffforschung mit Millionenförderung

Pfeffenhausen wird zum zentralen Standort für Wasserstoffforschung

Nach der Sicherung erheblicher Fördermittel entwickelt sich Pfeffenhausen zu einem Schlüsselforschungsstandort für Wasserstofftechnologien: Das Wasserstoff-Technologie- und Anwendungszentrum (WTAZ) erhält massive finanzielle Unterstützung. Wie Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am 10. Februar 2026 bekannt gab, fließen 54 Millionen Euro aus Bundesmitteln in das Projekt, hinzu kommen bis zu 30 Millionen Euro vom Freistaat Bayern. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Weiterentwicklung von Wasserstoffantrieben sowie Betankungstechnologien für flüssigen, kryokomprimierten und gasförmigen Wasserstoff.

Bereits im September 2021 war das WTAZ in einem bundesweiten Wettbewerb als einer von vier nationalen Leuchttürmen für Wasserstoffinnovation ausgewählt worden. Nun ist die Finanzierung unter Dach und Fach: 22 Millionen Euro sind für zwei Wirtschaftskonsortien vorgesehen, die eine wasserstofftaugliche Testhalle sowie eine Verflüssigungsanlage errichten sollen. Weitere 32 Millionen Euro erhalten drei regionale Hochschulen, um innerhalb des Zentrums Prüfstände und Forschungsinfrastrukturen aufzubauen.

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Der für die Testhalle benötigte Wasserstoff stammt aus einem Fünf-Megawatt-Elektrolyseur, betrieben von der Hy2B Wasserstoff GmbH. Trotz der bewilligten Mittel wird der Baubeginn jedoch frühestens gegen Ende 2026 erwartet.

Über die initialen 54 Millionen Euro des Bundesverkehrsministeriums hinaus können weitere Fördergelder beantragt werden. Im Bundeshaushalt stehen noch 72,5 Millionen Euro für zusätzliche WTAZ-Projekte bereit – die Anträge sind in Berlin einzureichen.

Das WTAZ vernetzt Wirtschaft und Wissenschaft, um Wasserstofftechnologien für Verkehr und Energie voranzutreiben. Mit dem geplanten Baustart bis spätestens Ende 2026 soll das Zentrum Deutschlands Position in der Wasserstoffforschung stärken. Die kombinierte Förderung von Bund und Land garantiert langfristige Unterstützung für Forschung und Erprobung in Pfeffenhausen.

Quelle