Porsche plant 3.900 Stellenabbau bis 2025 – doch die 718-Reihe bleibt erhalten
Franziska MentzelPorsche plant 3.900 Stellenabbau bis 2025 – doch die 718-Reihe bleibt erhalten
Porsche treibt seine Pläne zum Sparen und zum Abbau von Arbeitsplätzen weiter voran. Das Unternehmen will seinen Mitarbeitern bald Klarheit über die geplanten Maßnahmen geben. Die Gespräche zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat laufen bereits seit dem letzten Herbst.
Porsche hatte zuvor angekündigt, bis 2025 rund 3.900 Stellen abzubauen. Ziel ist es, die Profitabilität zu erhalten, obwohl weniger Fahrzeuge produziert werden als im Vorjahr – damals waren es etwa 280.000 Fahrzeuge.
Das Unternehmen wird die Einstiegsbaureihe 718 weiterführen, um neue Kundengruppen zu gewinnen. Die Produktion der bisherigen 718-Modelle war im letzten Herbst ausgelaufen, doch nun steht fest, dass die Reihe eine Zukunft hat. Zudem plant Porsche, enger mit Audi zusammenzuarbeiten, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Michael Leiters, der im Januar nach seiner Zeit als McLaren-Chef den Posten des Porsche-Vorstandsvorsitzenden übernahm, rechnet damit, dass die Verhandlungen über ein zweites Sparpaket noch vor der sommerlichen Werksstilllegung im Juli abgeschlossen werden.
Porsche passt sich damit einer geringeren Produktionskapazität an, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Die Entscheidung, die 718-Baureihe beizubehalten und die Zusammenarbeit mit Audi zu vertiefen, unterstreicht diese Strategie. Die Belegschaft wird in Kürze weitere Details zu den Sparmaßnahmen erhalten.






