Ramadan-Fest endet mit Gebeten, Staus und leuchtenden Grußbotschaften in Deutschland
Franziska MentzelRamadan-Fest endet mit Gebeten, Staus und leuchtenden Grußbotschaften in Deutschland
Tausende Muslime in ganz Deutschland haben in dieser Woche das Ende des Ramadan gefeiert. In Stuttgart versammelten sich rund 3.000 Gläubige zu einem Gemeinschaftsgebet, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Unterdessen erstrahlte in München das Rathaus mit einer mehrsprachigen Lichtinstallation "Frohes Eid" – als Teil der landesweiten Feierlichkeiten.
Das Gebet in Stuttgart dauerte etwa eine Stunde. Als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Veranstaltung jedoch gleichzeitig verließen, kam es zu massiven Staus in den umliegenden Straßen. Die Polizei musste Verstärkung anfordern, um die Lage zu bewältigen; mehrere Straßen waren während der Hauptverkehrszeit zeitweise gesperrt.
In München leuchtete unterdessen am Rathaus die Aufschrift "Frohes Eid" in 13 Sprachen. Der stellvertretende Oberbürgermeister Dominik Krause richtete Glückwünsche an die muslimische Gemeinschaft und sagte: "Eid Mubarak" – er hoffe auf ein freudvolles Fest. Stadtvertreter betonten, die Lichtprojektion stehe für Offenheit und solle das muslimische Leben in der Stadtgesellschaft sichtbarer machen.
Auch in anderen deutschen Städten gab es ähnliche öffentliche Zeichen der Wertschätzung. So veranstaltete Berlin-Treptow-Köpenick am 27. März 2026 ein gemeinsames Fest zu Nowruz, Eid al-Fitr und Ostern. Frankfurt am Main bot ein offizielles Programm zum Fest des Fastenbrechens mit Konzerten an, während Hofheim mit Ramadan- und Eid-Aktionen aufwartete – darunter ein öffentliches Iftar am 19. März 2026.
Die Feierlichkeiten lockten vielerorts große Menschenmengen und sorgten lokal für Verkehrsprobleme. Städte wie München, Stuttgart und andere würdigten den Anlass mit Lichtinstallationen und offiziellen Veranstaltungen. Die diesjährigen Festlichkeiten spiegelten sowohl die starke Teilhabe der Communities wider als auch die wachsende Präsenz muslimischer Traditionen im öffentlichen Leben Deutschlands.






