20 June 2026, 12:22

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte gegen Fachkräftemangel und Demografie-Probleme

Eine wachsende Zahl von Unternehmen in Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Mitarbeiter - fast 9 % aller Beschäftigten kommen nicht aus Deutschland

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Arbeitskräfte gegen Fachkräftemangel und Demografie-Probleme

Ausländische Arbeitskräfte spielen eine immer größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt Sachsen-Anhalts. In der Region ist in den vergangenen zehn Jahren ein deutlicher Anstieg bei Unternehmen zu verzeichnen, die internationale Mitarbeiter einstellen. Ein lokaler Vertreter betont, dass Zuwanderung entscheidend sei, um die demografischen Herausforderungen zu bewältigen.

Die Zahl der ausländischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Mittlerweile kommen fast 9 Prozent aller Arbeitnehmer in der Region aus dem Ausland. Gleichzeitig steigt der Anteil der Betriebe, die internationale Arbeitskräfte beschäftigen, kontinuierlich an.

Noch im Jahr 2015 setzten deutlich weniger Unternehmen auf ausländisches Personal. Bis 2025 stellte bereits jedes vierte Unternehmen in Sachsen-Anhalt internationale Mitarbeiter ein. Besonders große Betriebe trieben diese Entwicklung voran. Dennoch haben bisher fast drei Viertel der Firmen noch keine Arbeitskräfte aus dem Ausland eingestellt.

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Allein zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Unternehmen, die ausländische Beschäftigte einstellen, um 43 Prozent. Dies spiegelt die wachsenden Bemühungen wider, langfristig Arbeitskräfte zu sichern – angesichts einer alternden heimischen Belegschaft. Die Integration dieser Mitarbeiter in den Arbeitsmarkt gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Der Arbeitsmarkt der Region verändert sich, da sich immer mehr Unternehmen an internationale Arbeitskräfte wenden. Angesichts des wachsenden demografischen Drucks wird Zuwanderung auch künftig eine zentrale Rolle spielen. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.

Quelle